Nachhaltigkeit

Globalisierung und wachsender Warenverkehr

Aufgrund Globalisierungstendenzen, internationaler Arbeitsteilung, Güterstruktureffekte etc. ist der Güterverkehr in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Der Großteil der Güter wird mit dem Lkw vom Versender zum Empfänger transportiert. Nicht nur Staus, Lärm und enorme Umweltbelastungen sind die Folgen, sondern es ist auch mit einer Verschlechterung der Transportqualität zu rechnen.

Auch im bayernhafen Bamberg wächst der Güterverkehr, um die Region mit Waren zu ver- oder entsorgen.

Ökologische Nachhaltigkeit

Um nicht in einem Verkehrsinfarkt zu enden, ist neben einer Verkehrsreduzierung die Verlagerung gewisser Güterströme auf die alternativen Verkehrsmittel Bahn und Binnenschiff zwingend notwendig. Ohne eine intakte Infrastruktur ist dies nicht möglich.

Durch unsere trimodale Infrastruktur tragen wir zur Verkehrsverlagerung weg von den Autobahnen hin zu Schiene und Wasserweg bei. Ein diskriminierungsfreier und kostengünstiger Zugang zu den drei gleichberechtigten Verkehrsträgern ist im bayernhafen gewährleistet. Jeder fünfte Transport im bayernhafen Bamberg wird über jene umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn und Binnenschiff abgewickelt. Ein modal Split, der sich weitaus besser präsentiert als der bundesdeutsche Durchschnitt.

Im Jahr 2014 konnten so rund 26.000 LKW-Fahrten ersetzt werden.

Zudem befinden sich im Hafen Recyclingbetriebe, die Wertstoffe aus Abfällen separieren und einer stofflichen Wiederverwertung zuführen.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Die Ansiedlungen im bayernhafen werden strategisch nach Affinität gesteuert, um den bestmöglichen Branchenmix aus Logistik, Produktion und Dienstleistungen für den jeweiligen Standort zu schaffen. Wir als neutrale Moderatoren und Standortarchitekt initiieren und begleiten überbetriebliche Aktivitäten und fördern gemeinsame Projekte. Kurze Wege zu Servicedienstleistern (Reifenhandel, Tankstelle, Zoll etc.) sowie Kooperationspartnern in unmittelbarer Nachbarschaft vermeiden und reduzieren Verkehre. Überdies profitieren angesiedelte Unternehmen von frei werdenden Synergieeffekten und Wettbewerbsvorteilen. Somit wird auch die ökonomische Nachhaltigkeit sichtbar.

Soziale Nachhaltigkeit

Auch im sozialen Bereich sind wir nachhaltig tätig: So bieten wir unseren Mitarbeitern Fortbildungs- / Weiterentwicklungsmaßnahmen, familienfreundliche Gestaltung der Arbeitsbedingungen (gleitende Arbeitszeit) sowie eine betriebliche Altersvorsorge. Hochschulabsolventen fördern wir im Rahmen unseres Förderpreises „Grenzenlos“  und verhelfen Interessierten, den Hafen zu entdecken. Wir spenden an hilfsbedürftige Organisation statt Weihnachtsgeschenke zu verteilen. Und wir sponsoren die Brose Baskets.

Ein generationenübergreifendes Konzept, das aufgeht!

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