01.12.2016

bayernhafen Bamberg schafft und sichert Arbeitsplätze

Empirische Studie zur regionalen Beschäftigungswirkung zeigt: Über 5.000 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Bamberg ab.

Die regionale Beschäftigungswirkung des bayernhafen Bamberg. Über 5.000 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Bamberg ab, der zusammen mit den Binnenhafen-Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau zur bayernhafen Gruppe gehört. Damit kommen auf jeden der insgesamt rund 1.800 Arbeitsplätze im bayernhafen Bamberg nahezu zwei Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region.

Bamberg, 1. Dezember 2016 – Der bayernhafen Bamberg zieht Unternehmen an: Unternehmen im Hafen selbst ebenso wie Unternehmen im Umland, die den trimodal angebundenen Hafen für Import und Export nutzen. Diese Betriebe ihrerseits ziehen weitere Unternehmen an, bei denen sie Vorleistungen oder Investitionsgüter einkaufen. Der bayernhafen Bamberg wirkt somit wie ein Magnet.


Jetzt ermittelte die bayernhafen Gruppe in einer empirischen Studie, wie groß die regionale Beschäftigungswirkung ihrer Standorte genau ist. Das Ergebnis für den bayernhafen Bamberg: Über 5.000 Arbeitsplätze in der Region hängen vom bayernhafen Bamberg ab. Damit kommen auf jeden der insgesamt rund 1.800 Arbeitsplätze im bayernhafen Bamberg nahezu zwei Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region.

Die Beschäftigungswirkung des bayernhafen Bamberg setzt sich wie folgt zusammen:

Zudem setzen fast 90% aller Arbeitsplätze im bayernhafen Bamberg fundierte Fachkenntnisse voraus: 71% als Fachkräfte, 15% als Spezialisten, 2% als Experten. 12% beträgt der Anteil der Helfertätigkeiten.

Die Studie zur regionalen Beschäftigungswirkung der sechs bayernhafen Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Roth und Passau basiert auf einem Leitfaden, den der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e.V. und das Institut für Verkehrsplanung und Logistik an der Technischen Universität in Hamburg gemeinsam entwickelt haben. Um die regionale Beschäftigungswirkung des bayernhafen Bamberg zu erfassen, wurden alle Unternehmen im bayernhafen Bamberg selbst sowie Unternehmen im Einzugsgebiet im Umkreis von ca. 50 km, die z.B. Vorprodukte per Bahn oder Schiff über den Hafen beziehen oder den Hafen für den Export ihrer Güter nutzen, befragt. Insgesamt beteiligten sich 83 Betriebe an der Befragung (Beteiligungsquote 66%). Eine empirisch gesicherte Datenbasis.

„Die Studie zeigt: Der bayernhafen Bamberg schafft und sichert Arbeitsplätze im Hafengebiet und weit darüber hinaus“, sagt Michaela Wöhrl, Niederlassungs­leiterin des bayernhafen Bamberg, „zudem beweist die Studie, dass das Anforderungsniveau der Arbeitsplätze in den Hafenstandorten breit aufgestellt ist: Von einfachen Tätigkeiten, für die keine oder nur geringe Fachkenntnisse notwendig sind, über solche die Fachkenntnisse voraussetzen, zum Beispiel durch eine mehrjährige Berufsausbildung, bis hin zu komplexen Tätigkeiten, die eine Meisterausbildung oder einen Hochschul­abschluss erfordern. Dadurch profitiert der gesamte regionale Arbeitsmarkt vom Hafen.“

Die Zahlen der Studie sind konservativ gerechnet. Denn die Beschäftigungswirkung des bayernhafen Bamberg ist in Wirklichkeit noch höher. So ist im stark agrarisch geprägten Oberfranken eine vollständige Befragung der vielen kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Familienbetriebe nicht realisierbar. Einen weiteren Beschäftigungseffekt, insbesondere auf Handel und Gastronomie, übt die Flusskreuzschifffahrt aus: So gibt ein Flusskreuzfahrttourist durchschnittlich 29 € pro Tag in Bamberg aus. 

Die Beschäftigungswirkung der bayernhafen Gruppe
Für die sechs Standorte der bayernhafen Gruppe in Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Roth und Passau zeigte die Studie: Mehr als 40.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt an den Binnenhäfen der bayernhafen Gruppe. Auf jeden der insgesamt über 13.000 Arbeitsplätze unmittelbar in den Häfen kommen mindestens zwei weitere Arbeitsplätze in den mit den bayernhafen Standorten verflochtenen Regionen.

„Hafen ist ein wirksamer Hebel für Beschäftigung“, sagt Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der bayernhafen Gruppe, „wir tragen zur Standortsicherung bayerischer Industrie- und Handelsunternehmen bei, zur Schaffung von Clustern und Wertschöpfungsketten. All dies erfordert und stabilisiert Arbeitsplätze. Starke Regionen und starke Binnenhäfen profitieren voneinander.“ 

Zur Begrifflichkeit

Drei Beschäftigungswirkungen

  • „Direkte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze bei Unternehmen, die hafenbezogene Produkte und Dienstleistungen anbieten und/oder nachfragen – also bei Unternehmen im Hafen selbst sowie bei Industrie- und Handels-Unternehmen, die die Umschlagsfunktionen des Hafens für ihre Logistik nutzen, zusammengefasst als „hafenaffine“ Unternehmen. 
  • „Indirekte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze bei Unternehmen, bei denen die hafenaffinen Unternehmen Güter und Dienstleistungen – also Vorleistungen und Investitionsgüter – einkaufen.
  • „Induzierte Beschäftigungswirkung“: Arbeitsplätze in Betrieben, bei denen die Beschäftigten der befragten Betriebe ihre privaten Konsumbedürfnisse decken.

Die vollständige Pressemitteilung steht auch als PDF  zum Download zur Verfügung.

Fotos

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Fast 90% aller Arbeitsplätze im bayernhafen Bamberg setzen fundierte Fachkenntnisse voraus: 71% als Fachkräfte, 15% als Spezialisten, 2% als Experten.
Auf dem 96 Hektar - das entspricht einer Fläche von rund 135 Fußballfeldern - umfassenden Hafengebiet sind 70 Firmen mit rund 1.800 Arbeitsplätzen angesiedelt. Der bayernhafen Bamberg selbst beschäftigt 17 Mitarbeiter.
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